Grundschule Dietrichsfeld
Schulkonzept

Inklusion und Kooperation

Konzept der Grundschule Dietrichsfeld in Zusammenarbeit mit der Förderschule Kleiststraße

11konzept (Kopie)

‚ÄěZusammenkommen ist ein Beginn

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt

Zusammenarbeiten ist ein Erfolg“

                                                                              -Henry Ford

Ein Hinweis vorab: Aus Gr√ľnden der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung m√§nnlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. S√§mtliche Personenbezeichnungen gelten gleicherma√üen f√ľr beiderlei Geschlecht.

 

  • Die Vorteile unserer Konzeption zeigen sich in folgenden Punkten:
    • Unsere Kooperation gew√§hrleistet eine kontinuierliche F√∂rderung der Kinder mit Unterst√ľtzungsbedarf durch F√∂rderschullehrer und weiteres qualifiziertes Personal am gesamten Vormittag.
       
    • Zus√§tzlich wurden f√ľr die multiprofessionelle F√∂rderung unserer Sch√ľler Therapier√§ume geschaffen. Dies erweitert den Kreis, der uns zur vernetzten gemeinsamen Arbeit zur Verf√ľgung stehenden Professionen um Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie Logop√§den und Therapeuten mit der zus√§tzlichen Ausbildung f√ľr den Bereich Autismusspektrumst√∂rung.
       
    • Die Kooperation erm√∂glicht eine ganzt√§gige Zusammenarbeit zwischen F√∂rderschullehrkraft und Regelschullehrkraft.
       
    • Der von F√∂rderschullehrer und Grundschullehrer gemeinsam geplante Unterricht wird allen Sch√ľlern auf verschiedensten Niveaus angeboten und bietet in seiner ganzheitlichen Herangehensweise der kognitiven Auseinandersetzung vielf√§ltige M√∂glichkeiten. Das spricht unterschiedliche Lerntypen, Lerntempi und Leistungsstufen an, wovon alle Sch√ľler im Sinne von F√∂rdern und Fordern profitieren.
       
    • Die flexible Organisation des r√§umlichen  Lernumfeldes, der Lernpartner (Sch√ľler) und Lernbegleiter (Grundschullehrer, F√∂rderschullehrer, P√§dagogische Mitarbeiter, Bufdi, Assistenz, Therapeuten) macht die Sch√ľler in ihrem Arbeitsverhalten resistent gegen St√∂rungen von au√üen sowie offen f√ľr unterschiedlichste Teambildungen.
       
    • Wir sehen die Verschiedenartigkeit unserer Sch√ľlerinnen und Sch√ľler im Hinblick auf Herkunft, Begabung und Pers√∂nlichkeit als Grundlage unserer p√§dagogischen Arbeit und haben es geschafft, dass sich gesellschaftliche Vorurteile in unserer Schule gel√∂st haben.
       
    • Unsere Kooperation bedeutet “alles kann – nichts muss“  je nach Leistungsverm√∂gen besteht die M√∂glichkeit √ľber vorgegebene F√§cher hinaus in einzelnen Stunden anderer F√§cher mitzuarbeiten. Dies gilt f√ľr alle Sch√ľler beider Schulformen.
       
    • Die Klassenverb√§nde Grundschulklasse und F√∂rderschulklasse werden erhalten. Damit wird auch den Sch√ľlern der F√∂rderschule GE eine identit√§tsstiftende Bezugsgruppe geboten, die sie zus√§tzlich darin unterst√ľtzt, ein stabiles Selbstwertgef√ľhl zu entwickeln.
       
    • Durch unsere Kooperation entwickelt sich ein anderer Umgang mit individuellen St√§rken und Schw√§chen, was zu einem au√üergew√∂hnlichen sozialen Zusammenhalt f√ľhrt; so erwerben alle Sch√ľler eine Reihe von sozialen Kompetenzen wie ‚ÄěVerst√§ndnis entwickeln“, R√ľcksichtnahme √ľben“, ‚ÄěProbleme erkennen“, ‚Äěbesondere“ Verantwortung entwickeln.
  • Inklusion und Kooperation an der GS Dietrichsfeld

An unserer Schule lernen und leben mehr denn je Kinder unterschiedlicher Herkunft und Hintergr√ľnde, verschiedenster Interessen und unterschiedlicher F√§higkeiten und Fertigkeiten. F√ľr uns ist es selbstverst√§ndlich, dass dazu in allen vier Jahrg√§ngen auch Sch√ľlerinnen und Sch√ľler mit sonderp√§dagogischem Unterst√ľtzungsbedarf z√§hlen. Zudem werden gefl√ľchtete Kinder in unsere Lerngruppen integriert, die noch besondere Unterst√ľtzung im Bereich der Sprache ben√∂tigen.

Der gemeinsame Unterricht aller Kinder an der GS Dietrichsfeld beruht auf langj√§hriger Erfahrung und Tradition. Schon seit √ľber zwei Jahrzehnten bietet die Grundschule Dietrichsfeld vielf√§ltige M√∂glichkeiten, Kinder mit unterschiedlichsten Voraussetzungen im Lernen zu unterst√ľtzen.

Bereits im Jahr 1987 begann an der GS Dietrichsfeld eine  sonderp√§dagogische Unterst√ľtzung  durch eine Kooperation mit der Fr√∂belschule (heute Schule am B√ľrgerbusch, F√∂rderschule Schwerpunkt Lernen), die Mitte der 90er Jahre in die Arbeitsform  ‚ÄěRIKO“  (Regionales Integrationskonzept der Stadt Oldenburg)  umgewandelt wurde und bis heute im Sinne der inklusiven Grundversorgung weitergef√ľhrt wird. Seit dieser Zeit werden Kinder mit Unterst√ľtzungsbedarf in den F√∂rderbereichen Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung inklusiv beschult.

Die erste  Integrationsklasse  an der GS Dietrichsfeld mit Kindern, die einen Unterst√ľtzungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung haben, startete im Jahr 2003 und weitere wurden erfolgreich bis ins Jahr 2009 in der Grundschule gef√ľhrt.  Auf der Grundlage des Regionalen Integrationskonzeptes der Stadt Oldenburg (RIKO) und innerhalb der Integrationsklassen konnten  Kinder mit einem sonderp√§dagogischen Unterst√ľtzungsbedarf im Bereich Lernen oder geistiger Entwicklung nicht nur an den entsprechenden F√∂rderschulen, sondern auch an der Grundschule gef√∂rdert werden. 

Die erste  Kooperationsklasse  an der Grundschule Dietrichsfeld wurde im Schuljahr 2008/2009 eingerichtet. In dieser wurden Kinder der Schule an der Kleiststra√üe, einer F√∂rderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, nach M√∂glichkeit gemeinsam mit Grundschulkindern beschult. Inzwischen gibt es in jedem Jahrgang eine Kooperationsklasse, die t√§glich mit einer Grundschulklasse gemeinsamen Unterricht hat. Im Unterschied zur inklusiven Beschulung geh√∂ren die Klassen administrativ zur F√∂rderschule Kleiststra√üe, die f√ľr die personelle (Lehrkr√§fte, PMs, Therapeuten) sowie die materielle Versorgung (Lehrmittel, M√∂bel) verantwortlich ist.

 

Den Kooperationsklassen stehen ein eigener Klassenraum mit K√ľchenzeile und ein Gruppenraum zur Verf√ľgung. Vor allem aber haben sie eine F√∂rderschullehrkraft als Klassenlehrer und p√§dagogische Mitarbeiter, die eine entsprechend qualifizierte schulische F√∂rderung gew√§hrleisten. Unsere Erfahrungen mit Inklusionsklassen zeigen oft, dass gerade Kinder mit dem F√∂rderschwerpunkt Geistige Entwicklung unzureichend gef√∂rdert wurden, da eine ausreichende Versorgung mit F√∂rderschullehrkr√§ften und Fachpersonal nicht immer gegeben war. Auch konnten die Bed√ľrfnisse einzelner Kinder nach R√ľckzug aus der gro√üen Gruppe und Unterricht in einer Kleingruppe nicht immer erf√ľllt werden. Lerninhalte des Kerncurriculums Geistige Entwicklung in einer Gro√ügruppe umzusetzen, stellt sich vor allem dann als besonders schwierig dar, wenn die sprachliche Kommunikation stark eingeschr√§nkt ist, die Lernausgangslage eines Sch√ľlers eine grundlegende basale Wahrnehmungsf√∂rderung in einer ruhigen Atmosph√§re notwendig macht oder noch ein ausgepr√§gtes Ruhe- bzw. Schlafbed√ľrfnis vorliegt. Wir wollten einen Rahmen schaffen, innerhalb dessen alle Kinder entsprechend ihrer M√∂glichkeiten und mit R√ľcksicht auf ihre individuellen Bed√ľrfnisse bestens gef√∂rdert werden k√∂nnen.

 

3. Sonderp√§dagogische Unterst√ľtzung und Grundversorgung an der GS Dietrichsfeld

Sch√ľler mit Unterst√ľtzungsbedarf in den Bereichen  Lernen  bzw. Geistige Entwicklung m√ľssen zieldifferent unterrichtet werden. Da unsere Schule √ľber die in diesem Konzept beschriebene Kooperation mit der Kleiststra√üe verf√ľgt, kommt es selten vor, dass Kinder mit einem Unterst√ľtzungsbedarf Geistige Entwicklung inklusiv bei uns beschult werden. Die Entscheidung hier√ľber treffen letztendlich nach festgestelltem F√∂rderbedarf die Erziehungsberechtigten. Insgesamt steht das gemeinsame Lernen im Vordergrund.

Dies hat zur Folge, dass auch zieldifferent unterrichtete Sch√ľler h√§ufig an denselben Inhalten arbeiten wie alle anderen, wobei ihnen jedoch Anforderungen gestellt werden, die an ihre jeweiligen Bed√ľrfnisse angepasst werden. Inklusion bedeutet aber auch, dass zeitweise Unterricht in Kleingruppen stattfindet, der gezielt bestimmte Bedarfe abdeckt.

Im Zuge der Inklusion werden auch Kinder mit anderen F√∂rderschwerpunkten pr√§ventiv (z.B. Unterst√ľtzungsbedarf ‚ÄěLernen“, ‚ÄěEmotionale-soziale Entwicklung“, ‚ÄěH√∂ren“, ‚ÄěK√∂rperlich-motorische Entwicklung“, ‚ÄěSehen“), aber auch bei bereits festgestelltem Unterst√ľtzungsbedarf gef√∂rdert. F√ľr eine dreiz√ľgige Grundschule wie die GS Dietrichsfeld stehen auf der Grundlage des Runderlasses des MK vom 18.06.2015 "Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen" (2 Stunden pro Woche pro Klasse) derzeit 24 F√∂rderschullehrerstunden und 14 PM-Stunden zur Verf√ľgung, die f√ľr die gesamte Beratung, Unterst√ľtzung und F√∂rderung aller Kinder mit pr√§ventiven und festgestellten Unterst√ľtzungsbedarf vorgesehen ist.

 

Alle Kinder mit einem sonderp√§dagogischen Unterst√ľtzungsbedarf werden √ľberwiegend im Rahmen des Klassenverbandes unterrichtet. Ihre Aufgaben werden an ihre F√§higkeiten und M√∂glichkeiten angepasst. Insgesamt sind Kinder mit den unterschiedlichsten Unterst√ľtzungsbedarfen gut integriert und erfahren im Unterricht und in den Betreuungs-Angeboten nicht nur fachliche, sondern auch soziale und sprachliche Anregungen. In Teilbereichen zeigen sie oftmals vergleichbare Leistungen wie die anderen Kinder.

Kinder mit einem festgestellten Unterst√ľtzungsbedarf Lernen erhalten in Klasse 3 und 4 jahrgangs√ľbergreifend nahezu t√§glich F√∂rderunterricht durch eine F√∂rderschullehrkraft in einer Kleingruppe, um individuelle Lernfortschritte f√ľr jedes einzelne Kind, insbesondere in den Kernf√§chern (Mathematik, Deutsch), zu erm√∂glichen. Um eine Zieldifferenzierung zu gew√§hrleisten, erhalten diese Sch√ľler zudem je nach F√∂rderbedarf individuelle Arbeitspl√§ne. An diesen Arbeitspl√§nen sollen sie in den √úbungsphasen des Klassenunterrichts, in den Hausaufgabenzeiten sowie in der Kleingruppe im F√∂rderunterricht arbeiten. 

 

          F√ľr den inklusiven Unterricht bedeutet dies ganz praktisch, dass

  • einige Kinder zieldifferent unterrichtet werden (d.h. es gelten andere curriculare Vorgaben und Bewertungsgrundlagen),
     
  • in vielen Lerngruppen neben der Fachlehrkraft weitere Erwachsene unterschiedlicher Funktionen im Unterricht mitwirken (F√∂rderschullehrkr√§fte, p√§dagogische Mitarbeiter, Schulbegleiter (seit Beginn des Schuljahres 2017/18 pauschalisierte Schulbegleitung in Jahrgang 1 und 2), Bufdis, Lesementoren).

    Während des Förderunterrichts
     
  • werden Aufgaben zus√§tzlich handelnd erarbeitet, 
     
  • werden durch besondere Lernmittel zus√§tzliche anschauliche Hilfen gegeben,
     
  • werden Aufgaben sprachlich intensiv erarbeitet,
     
  • k√∂nnen die h√§ufig auch in ihrer Konzentration und Aufmerksamkeit beeintr√§chtigten Kinder mit sonderp√§dagogischen Unterst√ľtzungsbedarf ausdauernder arbeiten als im Klassenverband,
     
  • stehen der kontinuierliche Aufbau eines zuverl√§ssigen und selbstst√§ndigen Arbeitsverhaltens und die Schaffung von Erfolgserlebnissen, sowie die St√§rkung des Selbstbewusstseins im Mittelpunkt,
     
  • erhalten Kinder mit Unterst√ľtzungsbedarf die f√ľr ihre schulische Entwicklung wichtige besondere Zuwendung durch die F√∂rderschullehrkraft. Auch f√ľr Kinder, die im emotionalen und sozialen Bereich besonders auff√§llig sind kann es zeitweise sinnvoll sein, ihnen im Rahmen einer Kleingruppe eine r√§umliche R√ľckzugsm√∂glichkeit zu geben.
     
  • Sch√ľler mit Unterst√ľtzungsbedarf in den Bereichen  Sehen, H√∂ren, K√∂rperlich-motorische Entwicklung oder Emotional-soziale Entwicklung  werden  zielgleich  unterrichtet (gleiche Curricula und Leistungsanforderungen). Sie bekommen entsprechend ihren Bed√ľrfnissen zus√§tzliche Beratung bzw. Unterst√ľtzung. Im Rahmen der inklusiven Beschulung erfolgt diese Unterst√ľtzung in der Regel zun√§chst durch die f√ľr die Grundschule abgeordnete F√∂rderschullehrkraft. Dar√ľber hinaus besteht die M√∂glichkeit, fachspezifische Hilfe im Rahmen des mobilen Dienstes der jeweiligen F√∂rderschwerpunkte anzufordern. F√ľr die jeweiligen F√∂rderschwerpunkte ausgebildete F√∂rderschullehrkr√§fte kommen dann an unsere Schule, um hier Lehrer, Eltern und Sch√ľler schwerpunktm√§√üig individuell zu beraten und bedarfsweise punktuell zu begleiten.
  •  

    4.1 Kooperation der Akteure im Hinblick auf die Kooperation

    Folgende Fächer werden gemeinsam geplant und unterrichtet:

    • Sachunterricht
       
    • Sport
       
    • Kunst/Werken/Textiles Gestalten
       
    • Musik
       
    • Religion
       
    • Arbeitsgemeinschaften/ Betreuungsangebote

      Dabei handelt es sich nicht um einzelne Stunden oder Unterrichtssequenzen, in denen der gemeinsame Unterricht stattfindet, sondern um alle Unterrichtsstunden in den genannten Fächern. Dadurch haben die Kinder täglich mehrere Stunden gemeinsam Unterricht.
    • F√ľr einzelne Kinder aus den Kooperationsklassen besteht dar√ľber hinaus die M√∂glichkeit in einzelnen Stunden anderer F√§cher am Unterricht der Regelklasse teilzunehmen.

      Au√üerdem werden Theaterprojekte, Projektwochen, Ausfl√ľge und Klassenfahrten gemeinsam geplant und durchgef√ľhrt. Damit gemeinsamer Unterricht in diesem Umfang stattfinden kann, ist es notwendig, dass die Stundenplangestaltung zwischen Grundschule und F√∂rderschule abgesprochen wird. F√ľr die Planung des Unterrichts sind ein t√§glicher Austausch und enge Absprachen zwischen F√∂rderschullehrer und Klassenlehrer der Grundschulklasse unerl√§sslich.

      Fachlehrer und Förderschullehrer treffen in der Regel wöchentliche Absprachen. Regelmäßig finden Teamsitzungen statt, um den Unterricht zu planen. Dabei geht es immer darum, ein gemeinsames Thema so vorzubereiten, dass alle Kinder individuelle Lernziele erreichen können.

      Die F√∂rderschullehrer haben dabei selbstverst√§ndlich die Bed√ľrfnisse ihrer Sch√ľler im Blick und bereiten die Unterrichtsmaterialien f√ľr die Kinder mit Unterst√ľtzungsbedarf Geistige Entwicklung vor. Die Grundschullehrer differenzieren innerhalb ihrer Lerngruppe und bereiten die Unterrichtsmaterialien auch f√ľr die inklusiv beschulten Sch√ľler entsprechend vor. F√ľr die Erarbeitungszeit gilt, dass ein breites Angebot vorbereitet wird und alle Kinder entsprechend ihrer unterschiedlichen Lernausgangslage lernen k√∂nnen. Dabei arbeiten -wo immer es sinnvoll ist- Kinder aus der Kooperationsklasse mit Kindern der Regelklasse zusammen. Durch die enge Zusammenarbeit der Lehrkr√§fte werden die Unterrichtsstunden differenziert geplant, kooperative Unterrichtsformen und handlungsorientierter Unterricht stehen im Vordergrund. Co- Teaching ist selbstverst√§ndlich.

       

      4.2 Organisation des Lernumfeldes und der Lernorte

      Eine Lerngruppe bestehend aus Regelschulklasse und Kooperationsklasse besteht oftmals aus mehr als 26 Kindern. Dazu kommen zwei Lehrkr√§fte und p√§dagogische Mitarbeiter, evtl. noch Bundesfreiwillige  oder Schulbegleiter. Da einige Kinder der Kooperationsklassen zudem Rollstuhlfahrer sind (oder auf Geh-und Stehhilfen wie Stehbrett und Rollator angewiesen sind), ben√∂tigt diese Lerngruppe viel Raum. In einem Klassenraum (meistens der der Grundschulklasse) muss ausreichend Platz vorhanden sein, um einen gemeinsamen Einstieg in eine Unterrichtsstunde zu gew√§hrleisten. F√ľr die Erarbeitungszeit werden meistens beide Klassenr√§ume oder falls vorhanden Gruppenr√§ume genutzt. Hier ist es sinnvoll, die Klassenr√§ume so zu gestalten, dass unterschiedliche Lerngruppen parallel arbeiten k√∂nnen (Lerninseln). In dieser Unterrichtsphase teilen sich die Lehrer und p√§dagogischen Mitarbeiter den jeweiligen Gruppen zu. Es arbeiten Kinder aus der Kooperationsklasse mit Kindern aus der Grundschulklasse zusammen. Besteht tagesformabh√§ngig ein gr√∂√üeres Ruhebed√ľrfnis f√ľr schwerer beeintr√§chtigte Sch√ľler, wird die R√ľckzugsm√∂glichkeit durch qualifizierte Betreuer z.B. im Gruppenraum oder Ruheraum gew√§hrleistet. Den St√∂rungen des Unterrichtsablaufes kann somit vorgebeugt werden und das Lernen f√ľr jeden im Rahmen seiner M√∂glichkeiten gew√§hrleistet werden. Am Ende einer Unterrichtsstunde steht in der Regel ein gemeinsamer Unterrichtsabschluss.

      Falls Therapien während der Unterrichtszeit stattfinden, wird darauf geachtet, dass es während des Unterrichtsbeginns und während eines gemeinsamen Unterrichtsabschlusses keine Störung dadurch gibt, dass Kinder aus dem Unterricht geholt werden.

       

      4.3 Inhalte und Phasen des gemeinsamen Unterrichts

      Grunds√§tzlich wird der Unterricht so geplant, dass alle Kinder an einem gemeinsamen Thema arbeiten. Da die Lernausgangslagen aller Sch√ľler unterschiedlich sind und zudem die curricularen Vorgaben beider Schulformen differieren, sind die Lernziele innerhalb einer Unterrichtseinheit auch verschieden. Exemplarisch wird dies an der Planung einer Sachunterrichtseinheit zum Thema Wasser und einer Musikeinheit zur Liederarbeitung verdeutlicht (siehe Anhang II a u. II b).

      Es gilt, dass sowohl der Beginn einer Unterrichtsstunde, als auch der Abschluss mit allen Sch√ľlern gemeinsam gestaltet wird.

      Innerhalb einer Unterrichtsstunde kann es auch vorkommen, dass homogenere Lerngruppen gebildet werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Ziele einer Unterrichtsstunde f√ľr Grundsch√ľler und F√∂rdersch√ľler stark differieren (z.B. Notenlehre im Musikunterricht). Auch wenn dies nicht die Regel ist, sondern die gemeinsame Arbeit im Vordergrund steht, ist dies manchmal n√∂tig, um die curricularen Vorgaben erf√ľllen zu k√∂nnen.

      Wie zu Beginn der Ausf√ľhrungen schon angedeutet, gibt es auch im Bereich des Musikunterrichtes viele M√∂glichkeiten des gemeinsamen Unterrichts.

      Musik hat f√ľr Kinder, besonders f√ľr die Kinder der Kooperationsklassen einen sehr hohen Aufforderungscharakter. Ert√∂nt Musik, sind die Kinder neugierig und konzentriert. Sehr schnell und spontan wird gesungen und Musik in Bewegung umgesetzt. Im Bereich des Erlebens und Erfahrens von Rhythmik sind kognitive Unterschiede zwischen Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern irrelevant. In rhythmischer Bewegung ergibt sich K√∂rperkontakt und N√§he. Unterschiede werden nicht oder kaum wahrgenommen. Alle sind mit gleicher Qualifikation beteiligt.

      Innerhalb der Planung einer Themeneinheit ist darauf zu achten, dass die musikalischen Bereiche Lied und Stimme, Musik und Bewegung, sowie die instrumentale Begleitung gleichermaßen angesprochen werden, sodass alle Kinder von den Inhalten profitieren können. Werden kognitive Lerninhalte im Bereich der Notation von Musik thematisiert, ist die Arbeit zieldifferent in unterschiedlichen Lerngruppen möglich und erforderlich.

      Wie eine Unterrichtseinheit im Hinblick auf die gemeinsame Beschulung von Kindern der Regelklasse mit den Kindern der Kooperationsklasse aussehen könnte, wird an einem Planungsbeispiel (Anhang II b) verdeutlicht.

       

      4.4 Empfohlene Methoden und Formen des gemeinsamen Unterrichtes an der Grundschule Dietrichsfeld

       

      Kooperatives Lernen wird umso notwendiger, als unsere Welt immer differenzierter und komplizierter wird. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist die F√§higkeit zusammenzuarbeiten, Unterschiede zu erkennen und zu akzeptieren, eine Grundvoraussetzung, um bei Lernenden ein Gef√ľhl der Zusammengeh√∂rigkeit, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts zu entwickeln.

      Die in der Grundschule Dietrichsfeld praktizierte kooperative Zusammenarbeit zwischen Regelsch√ľlern sowie Sch√ľlern mit einer Beeintr√§chtigung der geistigen Entwicklung tr√§gt genau diesem Rechnung.

       

      Wichtige Voraussetzungen  f√ľr ein erfolgreiches kooperatives Lernen sind folgende Aspekte:

       

      ‚ÄĘ Soziale Kompetenzen

       

      ‚ÄĘ Arbeit in Kleingruppen

       

      ‚ÄĘ Individuelle Verantwortung

       

      ‚ÄĘ Reflexion des Gruppen- und Arbeitsprozesses.

       

      Um m√∂glichst allen Lerntypen gerecht zu werden, wird an der Grundschule Dietrichsfeld in vielf√§ltigen Unterrichtsformen unterrichtet. Hauptanliegen ist es, alle Kinder entsprechend ihrem Leistungsstand zu f√∂rdern und zu fordern. Hierbei orientieren sich die Lernwege und das Lerntempo an den Bed√ľrfnissen der Kinder.

      Unterrichtsinhalte werden vielf√§ltig, wie unter anderem in Unterrichtsgespr√§chen, in Einzel –, Partner- oder Gruppenarbeit erarbeitet. Hierbei k√∂nnen die Kinder mit- und voneinander lernen. Selbstt√§tigkeit und Eigenverantwortlichkeit werden in hohem Ma√üe gef√∂rdert.

       

      Im Anhang (Anhang I) werden ausgewählte Methoden kooperativen

      Lernens aufgef√ľhrt, die sich an der Grundschule Dietrichsfeld als besonders bew√§hrt erwiesen haben.

       

      4.5 Einbettung von therapeutischen Maßnahmen in den Unterrichtsalltag

       

      In der Grundschule Dietrichsfeld werden Ergotherapie, Logop√§die, Physiotherapie und Autismusf√∂rderung f√ľr die Sch√ľler mit sonderp√§dagogischem Unterst√ľtzungsbedarf ben√∂tigt. Aus diesem Grund wurden im Rahmen der ersten Umbauphase zwei Therapier√§ume geschaffen, deren Ausstattung z.T. noch nicht abgeschlossen ist. Die Therapien sind in den Stundenplan der Sch√ľler so integriert, dass m√∂glichst viel Teilhabe an besonders relevanten Inhalten besteht und gleichzeitig eine verl√§ssliche therapeutische Versorgung gew√§hrleistet ist.

      Die Vernetzung der Arbeit der Therapeuten mit der Arbeit in den Klassen ist von gro√üer Bedeutung. Einerseits k√∂nnen Therapeuten f√ľr Kollegen beratend t√§tig sein, also durch Beobachtung des Verhaltens sowie Sichtung des vorhandenen Materials in den Klassen zu einer Verbesserung von Lernerfolg beitragen – andererseits k√∂nnen sie im Rahmen von Einzelf√∂rderung bzw. in Kleinstgruppen individuell ausgesteuerte Angebote zur Weiterentwicklung durchf√ľhren.

      Der Austausch zwischen Lernbegleitern und Therapeuten ist ein wesentlicher Teil der multiprofessionellen Arbeit. Entsprechend werden regelm√§√üig gemeinsame Planungsgespr√§che zum Wohle der Sch√ľler durchgef√ľhrt. Hier steht die Vernetzung der gemeinsamen Arbeit mit dem und f√ľr das Kind im Vordergrund: Themen bzw. Schwerpunkte der Unterrichtsf√§cher k√∂nnen in die Arbeit der Therapeuten einflie√üen. Andererseits k√∂nnen Therapieinhalte im Unterricht fortgef√ľhrt werden.

      Therapeuten unterst√ľtzen das Klassenteam in der Schule au√üerdem bei der Sichtung von bereits vorhandenen Hilfsmitteln (Rollstuhl, Rollator: Kinder wachsen heraus) und unterst√ľtzen z.B. auch bei Besprechungen mit Mitarbeitern vom Sanit√§tshaus bzw. anderen Reha-Versorgern in Sachen Beratung bei Auswahl und Neuanschaffung von Hilfsmitteln im Hinblick auf schulische Erfordernisse – auch gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten.

       

      4.6 Funktion der Stammschule f√ľr die Koop.-Klassenlehrkr√§fte / Mitarbeiter

       

      Die Mitarbeiter in den Kooperationsklassen und die F√∂rderschullehrkraft in der Grundversorgung  sind formal Kollegen ihrer jeweiligen Stammschulen. Sie unterliegen den Weisungen der Schulleitung der Stammschule und sind Mitglieder deren Gesamtkonferenzen, deren Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen, im Personalrat sowie Teilnehmer hausinterner Fortbildungsma√ünahmen. Des Weiteren werden Abordnungen, Krankmeldungen und Antr√§ge (Fortbildung, Sonderurlaub, etc.) sowie die Dienstpost √ľber die Stammschule geregelt. Die F√∂rderschullehrkraft der Grundversorgung wird immer f√ľr ein laufendes Schuljahr an die  zugewiesene Schule abgeordnet. Eine Verl√§ngerung der Abordnung ist m√∂glich, jedoch nicht bindend und wird Jahr f√ľr Jahr neu nach bestehendem Bedarf aller Oldenburger Schulen und derer inklusiven aktuellen Bedarfe von der zust√§ndigen Dezernentin entschieden. 

      Die Zugeh√∂rigkeit zur F√∂rderschule an der Kleiststra√üe/Stammschule Schule am B√ľrgerbusch und zur Grundschule f√ľhrt zu einer Doppelung der au√üerunterrichtlichen Verpflichtungen (Konferenzen, Teambesprechungen, Fortbildungen, etc.). Im Krankheitsfall wird nach M√∂glichkeit der Ausfall von Kollegen intern mit den Kollegen der Kooperationsklassen in der Au√üenstelle organisiert.  

      Kommt es zu gravierenden Engp√§ssen in den Kooperationsklassen der Kleiststra√üe, werden bei entsprechender Kapazit√§t Kollegen der Stammschule in der Au√üenstelle vor√ľbergehend eingesetzt.  F√ľr die F√∂rderschullehrkraft in der inklusiven Grundversorgung gibt es im Krankheitsfall grunds√§tzlich keine Vertretungsreserve. 

      Auch die Sch√ľler der Kooperationsklassen sind formal und faktisch Sch√ľler der Stammschule, obwohl sie w√§hrend der Primarstufenzeit ausschlie√ülich in den R√§umen der Grundschule beschult werden, an deren Schulleben teilhaben und dieses aktiv mitgestalten. Gleichzeitig wird aber versucht, den Kontakt zur Stammschule zu halten, indem die Sch√ľler der Au√üenstelle konkrete Angebote wie z.B. das heilp√§dagogisches Reiten mit dem Schulpferd ‚ÄěJule“ oder Nutzung der Psychomotorikhalle / des Therapiebades, etc. wahrnehmen. Auch nehmen sie an gemeinsamen Veranstaltungen der Kleiststra√üe teilnehmen: Sportprojekte (z.B. Brunnenlauf), Sportfest, Kulturtag, Feiern, Reitfest, etc. Am Ende der Primarstufe wird der Unterst√ľtzungsbedarf erneut √ľberpr√ľft. Bleibt der Unterst√ľtzungsbedarf erhalten, entscheiden die Eltern, ob die Sch√ľler an der F√∂rderschule Kleiststra√üe bleiben oder die inklusive Beschulung an einer Regelschule au√üerhalb einer Kooperationsklasse fortf√ľhren.

       

      4.7 Kooperation auf Schulleitungsebene, Gremienebene und Verwaltungsaspekte

       

      Die Schulleitung der Grundschule Dietrichsfeld und die Schulleitung der Förderschule Kleiststraße

       

    • planen und organisieren gemeinsame t√§gliche Abl√§ufe
       
    • f√ľhren w√∂chentliche Reflexionen der Zusammenarbeit durch
       
    • arbeiten gemeinsame Konzepte aus
       
    • f√ľhren gemeinsame Gespr√§che mit dem Schultr√§ger (Umbau, Neubau, Einrichtung etc.)
       
    • f√ľhren Stundenplanabsprachen durch
       
    • koordinieren den Einsatz von Lehrerinnen im Vorbereitungsdienst

      Als Entwicklungsziele sehen beide Schulleitungen
    •  

    • die Erarbeitung eines gemeinsamen Fortbildungskonzeptes
    • eine bessere Vernetzung oder Austausch in der Konferenzarbeit f√ľr Lehrkr√§fte und Erziehungsberechtigte
    • eine kooperative Zusammenarbeit im zuk√ľnftigen Ganztag
    • Gremienarbeit und Mitbestimmung der Eltern

       

    • alle Lehrkr√§fte der Kooperationsklassen nehmen an Dienstbesprechungen der GS Dietrichsfeld teil und sind stimmberechtigt
       
    • 2 Elternvertreter der F√∂rderschule Kleiststra√üe, die Kinder in der Kooperationsklasse haben und alle Klassenlehrkr√§fte von Kooperationsklassen sowie die Koordinatorin  der F√∂rderschule Kleiststra√üe vor Ort sind stimmberechtigte Mitglieder der Gesamtkonferenz
       
    • ein Elternvertreter der Kooperationsklassen und ein Klassenlehrer der Kooperationsklassen  ist stimmberechtigtes Mitglied im Schulvorstand
       
    • die Elternvertreter der Kooperationsklassen sind stimmberechtigte Mitglieder im Schulelternrat

    • Die Sekret√§rin der Grundschule Dietrichsfeld f√ľhrt folgende Arbeiten im Rahmen der Kooperation aus:
       

    • Elterntelefonate
       
    • Elternbriefe
       
    • allgemeiner Schriftverkehr (Schulfeiern, Wettbewerbe, Ausfl√ľge etc.)
       
    • BuT- Abrechnungen
       
    • Beschaffungsantr√§ge
       
    • Beglaubigungen
       
    • Entgegennahme,  Rechnungspr√ľfung, Inventarisierung
       
    • Statistik
       
    • Taxifahrten beantragen
       
    • Dienstpost nach Anrufen
       
    • Kopierkosten abrechnen
       
    • Schulobst ,-milch gegenzeichnen
       
    • Krankmeldungen von Mitarbeitern und Sch√ľlern entgegennehmen
       
    • Sch√ľleraufnahme ins Verwaltungsprogramm
       
    • Beurlaubungen
       
    • Schriftverkehr im Rahmen der Gremienarbeit
    •  

      4.8 Evaluation

      Die Steuergruppe evaluiert zuk√ľnftig das Konzept einmal im Jahr und nimmt gegebenenfalls Anpassungen vor.

      Anhang I

      Methodenraster

 

Lehrerzentriert

Sch√ľlerzentriert

√úben

Neues Wissen aneignen

Austausch

Binnendifferenzierung

Spielerische Form

Frontalunterricht

X

 

 

X

 

 

 

Unterrichtsgespräch

 

 

 

 

X

 

 

Gruppenarbeit

 

X

X

X

X

X

 

Freiarbeit

 

X

X

X

X

X

 

Wochenplanarbeit

 

X

X

X

X

X

X

Werkstattunterricht

 

X

X

X

X

X

X

Stationenlernen

 

X

X

X

X

X

X

Cluster

 

X

 

 

X

X

 

Placemat

 

X

 

X

X

X

 

Partnerpuzzle

 

X

 

X

X

X

 

Gruppenpuzzle

 

X

 

X

X

X

 

Museumsrundgang

 

X

 

 

X

 

 

Referate

 

X

X

X

X

X

 

Experimentieren/ Versuche planen

 

X

X

X

X

X

X

Rollenspiel

 

X

 

X

X

X

X

In Anlehnung an: www.afap.ch/wp-content/uploads/2017/03/handbuch_methodenvielfalt_0.pdf

Anhang II a

Beispiele einer gemeinsam geplanten Unterrichtseinheit f√ľr den Sachunterricht

Bilder entnommen aus
www.pixabay.com

Thema d. UE:

Die Kartoffel

Perspektive:

Natur

Klasse: 3b/3bk

 

Zeitraum:

 

 

 

Erwartete Kompetenzen laut KC:

Den Weg vom Anbau der Kartoffelpflanze bis zur Verarbeitung nachvollziehen können

 

Kenntnisse u, Fertigkeiten

Fachsp. Verfahren u. Methoden

Sprachbildung u. Leseförderung

Medien

 Materialien      

Außerschul.

Lernorte

-Teile der Pflanze zuordnen und benennen können.

Unterschiedliche Teile der Kartoffeln bewusst sehen, f√ľhlen, riechen schmecken k√∂nnen,

- Den Kartoffelanbau u. Lagerung fr√ľher u. heute kennen u. vergleichen

-Inhaltsstoffe der Kartoffel kennen (Stärkenachweis)

- Verschiedene Endprodukte kennen und die Verarbeitung nachvollziehen

- Verschiedene Sorten kennen lernen und unterscheiden

- Nutzen der K. f√ľr Mensch und Tier erkennen

- Herkunft und Geschichte der Kartoffel kennen

    • Kartoffeln ernten
    • Versuche durchf√ľhren und Beobachtung en dokumentiere n
    • Interview durchf√ľhren (Marktbesuch)
    • Kochen
    • Quiz
    • Kimspiele, Zuordnungs-spiele

Fachbegriffe kennen u. zuordnen
-Bl√ľte, Samen, St√§ngel, Knolle, Mutterknolle, Wurzel, Beere, Vorratskammer,
 Ausl√§ufer,   N√§hrstoffe, Frucht
-
Oberbegriffe  Gem√ľse/ Obst/
- In der Erde/ √ľber der Erde

Medienwerkstatt wissen
(Powerpoint zur Kartoffel)

Link zum Lernarchiv zur
Kartoffel

 

 

 

 

Werkstattkartei

 

Versuchsmaterialien

 

Arbeitsblätter

 

Konkrete Gegenstände (Kartoffeln/Pflanzen/

Erde/Schaufeln usw.

Reiben, Jod,

Glas, Tontopf,

Sch√ľssel,

gekeimte Kartoffeln

 

 

Wochenmarkt

 

Bauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thema d. UE:

Wasser

Perspektive:

Natur

Klasse: 3b /3bk

Zeitraum:

 

 

 

Erwartete Kompetenzen laut KC:

Die Bedeutung des Wassers  ermessen k√∂nnen

 

Kenntnisse u, Fertigkeiten

Fachsp. Verfahren u. Methoden

Sprachbildung u. Leseförderung

Medien

 Materialien      

Außerschul.

Lernorte

- den Wasserkreislauf benennen

- die Wasserversorgung fr√ľher u. heute kennen u. unterscheiden

- Gefahren u. Verunreinigung v. Wasser kennen u. nachvollziehen

- die Aggregatzustände des Wassers kennen u. herstellen

- (Wasser als farb-             geruchs-und geschmackslos erkennen)

- Eigenschaften des Wassers kennen

- Gewässer der Region kennen

- Möglichkeiten des Wassersparens kennen

- Wasserkonsum fr√ľher u. heute vergleichen

- die Versorgung mit Wasser in verschiedenen Regionen der Welt vergleichen

- Unterschiede von Satz- u. S√ľ√üwasser kennen

- die Meere  der Erde kennen

- die Arbeit des 

OOWV kennen

- Die Bedeutung des Grundwasserschutzes nachvollziehen

-Wasserkraft kennen und Anwendungsorte benennen

-Talsperren und Staudämme

- die Versorgung mit Wasser in verschiedenen Regionen der Welt vergleichen

-die Abhängigkeit von Wasser und Reichtum erkennen

 

    • Infotexte
    • Tabellen lesen u. auswerten
    • Versuche durchf√ľhren
    • Bilder zuordnen
    • Befragungen durchf√ľhren
    • Vergleiche anstellen
    • Zeitungsberichte auswerten
    • Zeichnungen anfertigen
    • Arbeitsergebnisse pr√§sentieren
    • Gruppenarbeit
    • Basale Wasserspiele (Wassersch√∂ pfen, Sch√ľtten, Gie√üen, Gurgeln, Pusten,
    • Im Sommer Wassertreten)

 

Liste mit Fachbegriffen

 

Sachtexte lesen, gliedern, verstehen

 

Sich in Gruppen √ľber Beobachtungen austauschen.

Sprachspiele, Lieder, Wort/Bildzuordnungen Wort/Bildmemorys

Bilderb√ľcher

 

Lernwerkstatt

 

Versuche

 

 

 

Arbeitspapiere

Versuchsmaterialien

(Sch√ľsseln, Wasserkocher,

Eis, Material das schwimmt u. sinkt…, Kies, Sand, Kohle, Flaschen, Becher..)

Wasser-und Matschtisch, evtl. Sandkiste, Planschbecken, Wasserbahn

Schlauchteile, Schöpfkellen Strohhalme)

Zeitungsartikel,

Bilder

 

Diagramme

 

Tabellen

 

 

OOWV

Bäke

Klärwerk

Schleuse

Teiche im Stadtteil z.B. B√ľrgerfelder Teich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anhang II b

Beispiel einer gemeinsam geplanten Unterrichtseinheit f√ľr den Musikunterricht

Thema der Unterrichtseinheit

 

Liederarbeitung:

Indianerlied ‚ÄěThaino Tee“

 

Klasse

 

 3b/3bK

Zeitraum

 

ca. 2/3 Stunden

Ort

 

Musikraum der Grundschule/Aula

beim Bewegungsanteil

Erwartete Kompetenzen laut KC

 

Melodisches und rhythmisches Erlernen des Bewegungsliedes ‚ÄěTaino Tee“

 

Fähigkeiten/Fertigkeiten

 

Erfahren der Modulationsfähigkeit der Stimme

 

Melodisch und rhythmisch korrektes Singen

 

Erlernen der Melodie des Liedes

 

Erlernen des

traditionellen Textes

deutschen Textes

 

Kennenlernen der Bedeutung des Textes/ Lebensumstände des Indianervolkes

 

Bedeutung des Tanzes f√ľr das Indianervolk kennenlernen

 

Erfahren und Erlernen der Bewegungsform zum Lied

 

Erlernen einer tonalen Begleitform mit Xylophonen

 

und einer rhythmischen Begleitmöglichkeit mit Percussion

 

Nachvollziehen und Kennenlernen des graphischen Verlaufs der Tonhöhen

 

Themen (Inhalte)

 

Stimmbildung

 

 

 Einstieg in die inhaltliche Thematik des Liedes mit Hilfe von Bildkarten 

 

Liederarbeitung /Text und Melodie

 

 

 

 

 

Lied und Bewegung

 

 

 

Instrumentale Liedbegleitung

 

 

Notation von Musik (graphisch)   

 

 

(Traditionelle Notation)                        

Fachspez. Methoden 

 

 

 

 

Call and Response

Relative Solmisationszeichen

Benennung der Zeichen

 

 

 

 

 

 

Call and response

 

melodieunterst√ľtzende Handzeichen

 

 

 

 

Einsatz von Körperinstrumenten und Bewegung

 

Tonh√∂hen mit Veranschaulichungsmitteln                                     

Medien

 

 

 

 

 

 

 

Bildkarten zum Inhalt des Liedes passend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tonträger

 

 

Orffinstrumentarium

 

Handzeichen

F√ľnf- Liniensystem

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